Rezension- Heller als ein Stern

Ich liebe Lesen, am liebsten verschlinge ich Krimis und Thriller, aber ich bin auch offen für andere, ernste Themen und so hab ich mich sehr gefreut, als ich die Nachricht erhielet, dass ich über Blogg dein Buch ein eher trauriges Buch lesen darf: Heller als ein Stern von Celia Bryce, das Erstlingswerk einer englischen Autorin, die selbst mal in einem Krankenhaus gearbeitet hat und sich somit mit dieser Thematik auskennt, um die es in ihrem Jugendbuch geht.

Megan ist die junge Hauptdarstellerin in dem Roman, mitten im Teenageralter und sollte eigentlich Freunde, Familie und Jungs im Kopf haben, aber leider ist da noch etwas anderes: nämlich ein Gehirntumor, der ihr Leben völlig aus den Fugen bringt. Dummerweise ist auf der Kinderstation auch noch jeder jünger als sie- ausser Jackson, ein gleichaltriger Junge,d er ebenso an Krenbs erkrankt ist und den sie anfangs gar nicht ausstehen kann.

Der Leser wird mit ins Krankenhaus entführt, erlebt, wie Megan die Chemo erhält, wie es ihr schlecht geht und wie sie zwischendurch wieder heim darf und der Alltag weiter gehen muss. Mit dabei ist Jackson, der ihr nach und anch immer mehr ans Herz wächst und sie ind er schweren Zeit begleitet. Er ist die gute Seele des Krankenhauses, auchw enn er alle Regeln zu brechen scheint und oft den Unmut der Krankenschwestern auf sich zieht, macht er das Stationsleben doch um einiges leichter.

Erst als die lebenswichtige OP von Megan ansteht, erschließt sich dem Leser die Bedeutung des Buchcovers und nun schafft es die Autorin mich total zu Tränen zu rühren und hinterlässt ein beklemmendes Gefühl.

Für mich erscheint Megan anfangs etwas „herzlos“, sie schimpft viel und ist genervt, weil es Kidner auf der Station gibt und ist total ablehnend gegenüber dem einzigen gleichaltrigen Jungen, der den kleineren Kindern geren eine Freude macht. Mit ihr werde ich leider nicht so richtig warm – im Gegensatz zu Jackson, der dem Buch eine wirkliche Lichtigkeit gibt und oftmals ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Gern hätte ich mehr aus Megans Leben ausserhalb des Krankenhauses erfahren, aber leider blieb das dem Leser verwährt, es gab immer nur Bruchstückhaft die Erwähnung des Großvaters, der Freundinnen und der Eltern. Es scheint so, als würde Mgeans Leben fortan nur noch im Krankenhaus stattfinden, dabei darf sie zwischen den Chemo- Zyklen immer wieder heim und das finde ich schade, dass dies auf der Strecke bleibt und man so sehr wenig über Megan erfährt und sie deswegen einem auch recht wenig ans Herz wächst.

Mein Fazit: ein ernstes Thema, was leider etwas „lahm“ umgesetzt wurde und zum Glück schlussendlich das Bereitstellen von Taschentüchern erfordert und dennoch erscheint das Buch eher emotionslos und der Krebs wird als etwas „harmloses“ hingestellt, nur der Schluss ist wirklich überzeugend und voller Emotionen und Gefühle.

Hierfür gibt es 3/5 Sternen von mir.

Daten zum Buch:
Buchtitel :Heller als ein Stern
Autor: Celia Bryce
Seitenanzahl: 224
ISBN:  978-3-7607-9940-7
Preis:12,99 Euro
erschienen bei: Bloomoon Verlag
zu Bestellen unter: Heller als ein Stern
empfohlene Altersangabe: 14 -17 Jahre
erschienen: Juli 2013

LG eure Silly

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